Dank der Einzelfiguren, vorneweg Hagen Oechel als entspannt umherirrender „Mann“ und Aljoscha Stadelmann als freundlich-aggressiver, plappernder Vermieter, bleibt die Revue der flatternden Scheine in Hannover auch immer eine der menschlich beispielhaften Suche. Die Inszenierung trifft dabei – auch dank der über der Bühne auf einer Plattform schwebenden beiden Musiker „Les Trucs“ – mit spielerischem Ernst den rechten Ton aus Verbindlichkeit und humorvoller Selbstbeschränkung. Die Ziele waren hoch gesteckt in Hannover, für den Mann, der zum guten Menschen werden wollte, zu hoch. Der flüchtige Frankfurter Banker scheint gescheitert und bereitet damit dem Autor und dem Schauspiel einen Triumph.
