Zu loben ist außerdem die expressive Diktion, die Sinn und Charakter zielführend herausarbeitet. Leider gerät gerade dabei der jungen Helfenberger die Kleopatra zu hysterisch, wo sie auch mal still betroffen und vor allem herrisch reif sein müsste. Insgesamt gelingt dem Celler Ensemble eine spannende Zwei-Stunden-Revue mit starkem Formwillen in der Sprache und in den ständig sich ändernden Figuren-Konstellationen.
