Ansonsten zündet Wartkes Wortwitz auch diesmal und machen seine Lieder und Gärtner singend und am Tastenkasten Spaß. Für das reduzierte Bühnenbild auf der Gießener TiL-Studiobühne zeichnet Thomas Döll verantwortlich, der auf klassische Zutaten setzt: Toga, griechische Säulen und Elemente aus der antiken Vasenmalerei. Das geht in diesem Fall schief und erinnert an Schultheater, bei dem aus Mangel an Mitteln ein Betttuch eine Bühne macht. So ist hier wie mit Blick auf die ganze Inszenierung auch das wenige: schmuckloses Bühnenbild, ein Schauspieler, eine überschaubare Zahl an Requisiten, noch zu viel und wäre weniger mehr gewesen. Ein Abend für Freunde von seichter Unterhaltung und Mitmachtheater.
