Mitreißend, wie sich in kreisrunden oder quadratisch ausgelegten Spotlights getanzte Soli auf der Blackbox-Bühne in temperamentvolle Ensembles auflösen, wie sich Paare in großer Leidenschaft finden oder verstört wieder entzweien. Zu den Höhepunkten zählt der Pas de quarte mit Nozomi Matsuoka, Risa Yamamoto, Toshitaka Nakamura und Sho Takayama zu Mahlers „Piano-Quartett“. Anrührend der abschließende Paartanz zu Barbers „Adagio for Strings“, in dem sich Tänzer (Nakamura) und Tänzerin (Yamamoto) ganz sanft im Gleichschritt aneinander schmiegen. So erfüllt sich das Anliegen anspruchsvoller Tanzkunst mit der weitgehend neu formierten, sehr ausgewogen und kompakt auftretenden Pforzheimer Tanz-Compagnie aufs Schönste: Man kann die Musik sehen und die Choreographie hören.
