Im Zentrum von „Epic 3.0“ stehen aber ganz normale, komplizierte und düstere menschliche Entwicklungen. Insofern ist dieses Internet-Drama nicht ganz komplett. Der Text behauptet die soziale Realität virtueller Welten mehr, als dass er sie in die Lebenswelt der Figuren integrierte. Soziale Kälte als Ergebnis gibt’s auch in traditionellen Firmen. Und doch deutet Poths technisch zurückhaltende Inszenierung durch die enorme Intensität und Dynamik der Darsteller an, dass die sozialen Welten in Bewegung sind.
