Nach einer knappen halben Stunde begannen im Publikum der zweiten Vorstellung auf mehreren Smartphones in der Reihe vor dem Schreibenden die Suchen nach Zeitungsbesprechungen, nach Orientierung. Man vermutet mehr als angerissene Jugendthemen wie erste Liebe, den Wunsch nach großen Brüsten (hier natürlich aus Sand) oder Gruppenexklusion. Aber man findet’s nicht. Es bleiben Sandkastenspiele – „sändele“ wie man auf Schweizdeutsch sagt. Vielleicht helfen auch nur Sandkastenspiele. Wozu oder wobei, davon müsste man aber dann doch auch auf der Bühne eine Idee bekommen und nicht nur durch die Stückankündigung, die von gemeinsamem Aufbruch und postideologischem Zeitalter spricht.
