Dem in New York und Kassel arbeitenden Choreografen ist mit „Traffic“ ein kleines, philosophisches Stück über die Zumutung, alt zu werden, und die Anstrengung, jung zu bleiben, gelungen. Eines, das in seinen poetischen wie dynamischen Bildern vor allem durch die bravouröse Tanzleistung und die schauspielerische Ausdruckskraft von Mason/Keskinen getragen wird. Zum Schluss liegen die beiden auf dem Boden und verwischen mit ihren sich wie Scheibenwischer bewegenden Körpern das Wort „Never“, und vom Band donnert „Stayin` alive“ von den Bee Gees.
