In diese Nichtwelt von Bauer Samuel (wild: Matthias Zajgier), seiner Frau Judith (verzweifelt: Patricia Coridun) und der Nachbarin Sarah (porentief durchängstigt: Teresa Trauth) platzt der Foxfinder William, der von Béla Milan Uhrlau überzeugend als junger Geisterjäger mit unheimlich negativer Aura gezeigt wird, der strahlt, wenn andere leiden. Aber schnell verpufft die solide hergestellte Wirkung in Berkenhoffs Inszenierung, weil von Beginn bis Ende die Stimmung gleich ist. Überraschend ist da nichts, weil die Vorzeichen vor vornherein so auf unalltäglich eingestellt sind, dass hier nichts, keine Unheimlichkeit, keine dunkle Autorität, keine Angst allmählich einsickern können. Alles ist von Beginn an Endzeit. Und so wird eigentlich keine Geschichte erzählt, sondern eine dunkle Parabel sauber in all ihren nebelhaften Wendungen durchgeführt.
