Stream-Planer: Wer streamt was?

Von Ulrike Kolter am 01.12.2020 • Bild: Unsplash
Das Bild zeigt: Theater gucken vom Sofa – mit unserer Streaming-Liste


Welche Streaming-Angebote im deutschsprachigen Theater gibt es? Nutzen Sie unsere täglich aktualisierte Liste und schauen Sie Theater daheim! #stayathome  – solange es eben sein muss. Die Liste ist, ausgehend vom aktuellen Datum, nach unten in Richtung Zukunft sortiert. Vergangene Streaming-Angebote, die online noch abrufbar sind, finden Sie hier archiviert

 

01.12.2020 / 19.30 Uhr / Oper Köln: George Benjamin / Martin Crimp: Written on Skin
(Live-Stream der Premiere, Tickets: 0 bis 350 Euro)
Unter der musikalischen Leitung von François-Xavier Roth inszeniert Benjamin Lazar dieses Werk der zeitgenössischen Opernliteratur, das 2012 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführt wurden. Die Handlung dreht sich um ein fatales Beziehungskonstrukt aus mächtigem Großgrundbesitzer, seiner jungen Ehefrau und ihrem androgynen Liebhaber, das kann nicht gutgehen, es folgen Mord und Selbstmord.
 

01./07./10./15.12. 2020 / jeweils 19.30 Uhr / Residenztheater München: Albert Ostermaier: Superspreader
(Live-Stream per Zoom, Ticket: 15 Euro)
Ensemblemitglied Florian Jahr spielt live in einer Theatergarderobe, inszeniert von Nora Schlocker, für je 15 Zuschauer. Der Text Albert Ostermaiers entwirft nach Angaben des Theaters „ein düster schillerndes Panorama unserer jüngsten Gegenwart und schließt religiöse Apokalypsefantasien mit Visionen des Science-Fiction-Kinos kurz“. 


02.12./6.12.2020 / 10 Uhr / 15 Uhr / Schaubude Berlin: Die Schneekönigin – Gastspiel des Theaters Miamou
(Live-Stream, Ticket 5€)
Figurentheater nach einem Märchen von Hans Christian Andersen. Eine Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft sei zu erleben. Für Kinder ab 5 Jahren.


02.12.2020 / 19 Uhr / Theater Aachen: Dominik Breuer und Inge Zeppenfeld: Lokal Europa
(Interaktives Theater im Live-Stream, Ticket ab 12,50€)
Ein theatrales Planspiel über globale Systeme, lokale Nachbarschaft und afrikanische Hühner. Einen Abend lang sind die Teilnehmer Entscheidungsträger großer Beschlüsse.


02.12.2020 / 20 Uhr / Thalia Theater:  Szczepan Twardoch: Der Boxer
(Video-Stream, kostenfrei, abrufbar für 24 Stunden) 
Ewelina Marciniak ist für Ihre Inszenierung in der Kategorie „Regie Schauspiel" für den Theaterpreis DER FAUST 2020 ausgezeichnet worden. Das Stück porträtiert die Stadt Warschau – kurz bevor die deutsche Wehrmacht einmarschierte. Gastspiel beim Prager Theaterfestival in deutscher Sprache.
 

03.12.2020 / 20 Uhr / Thalia Theater: William Shakespeare: Maß für Maß
(Video-Stream, kostenfrei, abrufbar für 24 Stunden) 
Regisseur Stefan Pucher inszeniert Shakespears black comedy in einer freien Bearbeitung des Schriftstellers und Dramatikers Thomas Melle. Zu erleben als Gastspiel beim Prager Theaterfestival in deutscher Sprache.


03.12.2020 / 19.30 Uhr / Sophiensäle Berlin: Nothing will be archived oder die Herrin der Welt
(Live-Stream-Premiere, kostenfrei, online für drei Tage)
Johannes Müller und Philine Rinnert kreieren mit dem Komponisten Paul Frick ein musikalisches Stummfilmtheater über die vergessene Filmstadt Woltersdorf und weitere Stätten politischer Inszenierungen in und um Berlin. Verschnitten werden Elemente der ursprünglich analog geplanten Performance mit eigens gedrehten Sequenzen und Stummfilm-Ausschnitten. In Deutsch sowie in deutscher Gebärdensprache (DGS).


03./04.12.2020 / jeweils 20 Uhr / Münchner Kammerspiele: Alex Ivanovici, Annabel Soutar und Brett Watson: The Digital Assembly / Die Versammlung
(Live-Stream, Tickets: 5 Euro)
Sechs Schauspieler stellen eine konfliktreiche Gesprächsrunde nach. Politisch, beruflich und kulturell haben sie verschiedenste Hintergründe. Energisch diskutieren sie über Zugehörigkeit, Geschlechtergerechtigkeit, diskriminierende Sprache und Religion. Im digitalen Raum ist die Versammlung des Publikums über Videokonferenz und der Austausch über die Themen des Stückes der zentrale Bestandteil der Inszenierung.
 

03./04./05.12.2020 / 20 Uhr / 06.12.2020 / 18 Uhr / Radialsystem Berlin: Dialoge 2020 – Relevante Systeme II
(Live-Stream, kostenfrei)
Sasha Waltz & Guests präsentieren vier Improvisationsabende. Zehn Tänzerinnen und Tänzer der Compagnie treffen an jedem Abend auf andere Akteure aus der elektronischen Musikszene Berlins: Acid Pauli am 3. Dezember, Brendan Dougherty am 4. Dezember, Diego Noguera Berger am 5. Dezember und Lucrecia Dalt am 6. Dezember.
 

04.12.2020 / 15 Uhr / Schauburg München: Jutta Bauer: Schreimutter
(Video on demand, Familienticket: 12€, 72 Stunden online abrufbar)
Schau- und Puppenspielerin Helene Schmitt lotet vielfältige Möglichkeiten des Figurentheaters aus – für alle ab vier Jahren.


04.12.2020 / 19 Uhr / Staatstheater am Gärtnerplatz: Gaetano Donizetti: Anna Bolena 
(Live-Stream, kostenfrei)
Halbszenische Aufführung der Belcanto-Oper in italienischer Sprache mit deutschen Untertiteln. In der Titelpartie ist Jennifer O’Loughlin zu erleben, unter der Leitung von Howard Arman erklingt eine reduzierte Orchesterfassung.


04.12.2020 / 19.30 Uhr / Landestheater Niederösterreich: William ShakespeareHamlet
(Video-Stream, kostenfrei, online für 48 Stunden)
Rikki Henry wurde für diese Inszenierung mit einem Nestroy-Preis 2020 in der Kategorie „Beste Bundesländeraufführung“ ausgezeichnet. In der Jurybegründung hieß es, Henry erzähle seinen „Hamlet“ als „irren, blutigen Albtraum des pubertierenden Dänenprinzen, als bitterböse Familienaufstellung, die perfekt zwischen Sein und Schein changiert“.


04.12.2020 / 18 Uhr / Berliner Ensemble: Bertolt Brecht: Mutter Courage und ihre Kinder
(Stream, kostenfrei für eine Woche online)
Das Berliner Ensemble bringt on demand eine historische Brecht-Produktion pro Monat kostenlos im Stream. Diesmal eine Inszenierung von Bertolt Brecht und Erich Engel von 1949.
 

04.12.2020 / 19.30 Uhr / Oper Köln: Erich Wolfgang Korngold: Die tote Stadt
(Live-Stream der Premiere, Tickets: 0 bis 350 Euro)
Auf den Tag genau 100 Jahre nach der Uraufführung im Kölner Opernhaus am Habsburgerring wird die Neuproduktion von Erich Wolfgang Korngolds Oper im Staaten-Haus Premiere haben. Tatjana Gürbaca inszeniert in einem Bühnenbild von Stefan Heyne.
 

04./5./6.12. 2020 / 17 und 20 Uhr / HAU Berlin: Machina Ex: Homecoming 
(Live-Stream-Game, Tickets 8 bis 13€)
Die Theatergruppe Machina Ex präsentiert ihr zweites Wohnzimmer-Game. In „Homecoming” bleiben die Zuschauer gemeinsam zuhause. Von dort machen sie sich auf, um im Internet, in Live-Performances und Chat-Verläufen eine Geschichte zu erkunden.


05.12.2020 / 20 Uhr / Fonds Experimentelles Musiktheater in Kooperation mit Oper Halle, Oper Wuppertal und Theater Bremen: Chaosmos – der Film
(Live-Stream der Premiere, kostenfrei) 
Für die Musiktheaterproduktion „Chaosmos“ beschäftigten sich Komponist Marc Sinan, Autor Tobias Rausch und Regisseur Konrad Kästner mit der Angst vor dem Chaos und mit der Natur menschlicher Ordnungssysteme. Online zu sehen ist die coronabedingte Weiterentwicklung des gemeinschaftlichen Projektes.


05.12.2020 / 19.30 Uhr / Staatstheater Hannover: Theresa Henning: Der Beginn einer neuen Welt 
(Live-Stream der Uraufführung, kostenfrei)
Das Stück hatte die Autorin Theresa Henning während des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 geschrieben für ein junges Publikum als unmittelbare Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel in der Corona-Pandemie. Es geht um die Kraft des Aufbegehrens.


05.12.2020 / 19.30 Uhr / Theater Osnabrück: Lutz Hübner und Sarah Nemitz: Willkommen 
(Video-Stream, kostenfrei – nach der Online-Premiere als Video on demand für 9€)
Die Inszenierung musste im März 2020 Corona-bedingt abgesagt werden, eine angepasste Version hatte am 24. Oktober Premiere, online ist jetzt die Originalversion zu sehen. Im Anschluss wird ein Nachgespräch stattfinden, in dem Schauspieldirektor Dominique Schnizer mit dem Ensemble diskutiert.


5.12.2020 / 20 Uhr / Schaubude Berlin: Frau Holle außer Kontrolle
(Live-Stream, Tickets für 5€)
Das Grimm’sche Märchen wird mit diesem Maskentheater provoziert von einem Mann, der vier Frauen sowie einen Hahn verkörpert und die Frage stellt: Könnte Faulheit vielleicht doch die Welt retten?


02./04/30.12.2020 / 01.01.2021 / 19:30 Uhr / Maxim Gorki Theater: Sibylle BergUnd sicher ist mit mir die Welt verschwunden
(Video-Stream, Ticket 3-10 €, 24 Stunden online)
Sebastian Nübling inszeniert den vierten und letzten Teil der Saga, die Sibylle Berg als Bilanz einer Generation im Neoliberalismus geschrieben hat. Mit englischen Untertiteln.


06./13./20.12.2020 / ganztägig / Mensch Puppe Bremen: Die Bremer Stadtmusikanten
(Video-Stream, kostenfrei)
Jeannette Luft (Puppen-, Schauspiel und Musik) bringt das Grimm’sche Märchen unter der Regie von Philip Stemann für alle ab drei Jahren zur Premiere – erzählt aus der Perspektive von Elfriede, einer alten Katzendame, die sich im hohen Alter ihren größten Wunsch erfüllt und nach Bremen aufbricht, um die Stadt ihrer Träume endlich zu finden.


06.12.2020 / 11 Uhr / Saarländisches Staatstheater / Donkey der Schotte und das Pferd, das sich Rosi nannte
(Video-Stream, kostenfrei in der SR-Mediathek bis 05.01.21)
Familienstück mit Musik für Kinder ab 6 Jahren über die Abenteuer des Herrn Ritter mit seinen Tieren Rosi und Donkey.
 

08./16./17./21.12.2020 / 19.30 Uhr / Residenztheater München: Ein Versuch nach Lenz von Georg Büchner
(Live per Zoom-Konferenz, Ticket 15€)
Zur Vorstellung wird in die Theatergarderobe von Schauspielerin Lisa Stiegler geladen. Die Zuschauer sind gebeten, ihre Kamera und ihr Mikrofon während des Streamings einzuschalten und so als wesentlicher Teil der Vorstellung präsent zu sein. Im anschließenden Gespräch besteht die Gelegenheit, sich mit der Darstellerin auszutauschen.
 

08./09./12./13.12.2020 / 19.30 Uhr / Sophiensäle Berlin: Familiodrom von Interrobang
(Live-Stream-Premiere, Tickest für 7 und 10)

Inspiriert von Rousseaus Klassiker „Emil oder Über die Erziehung“ tritt Interrobang für ein performatives Empowerment ein, in dem gesellschaftliche Grundfragen mithilfe eines interaktiven Abstimmungstools über das eigene Smartphone verhandelt werden. Das Stück findet auf Deutsch mit englischer Simultanübersetzung statt. 
 

09./11.12.2020 / 19.30 Uhr / Maxim Gorki Theater: Yael Ronen & Ensemble: DEATH POSITIVE – STATES OF EMERGENCY
(Stream für 24h online, Ticket 3-10€)
Yael Ronen und ihr Ensemble geht auf Recherchereise ins Ungewisse der Krise: Die Erfahrung der Pandemie. Immer mittwochs ist für 24h eine neue Produktionen im GORKI STREAM zu sehen.
 

10.12.2020 / Oper Stuttgart: Das Haus der guten Geister – Dokumentarfilm  
(Video on demand, Ticket: 9 Euro)
Der Film begleitet das Führungsteam der Oper Stuttgart rund um Intendanten und Regisseur Jossi Wieler bei der Entstehung der Inszenierung „Pique Dame“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski. Ein Film von Marcus Richardt und Lillian Rosa.


10.12.2020 / 20 Uhr / Schaubühne Lindenfels, Leipzig: The cockpit collective
(Live per Zoom, Ticket 5€)
Es wird zum „digitalen Interface Theater” geladen. Live per Zoom sollen Zuschauer mit bekannten Personen ins Gespräch kommen und mit ihnen über mögliche Zukünfte spekulieren. Zur Premiere mit dabei: Gustav Hartmann (Der eiserne Gustav), Hedy Lamarr, Karl May, Elon Musk und Katarina Witt.
 

12.12.2020 / 19.30 Uhr / Theater Osnabrück: Johann Wolfgang von Goethe: Götz von Berlichingen
(Live-Stream der Premiere, kostenfrei, anschließend als Video on demand mit Bezahlschranke)
Regisseur Daniel Foerster will anhand des Klassikers heutige gesellschaftliche Umbrüche untersuchen und die Frage nach der Freiheit neu stellen.
 

13.12.2020 / 22.15 Uhr / Staatsoper unter den Linden, Berlin: Richard Wagner: Lohengrin 
(Video-Stream, kostenfrei)
Die Premiere in der Regie von Calixto Bieito und unter der musikalischen Leitung von Matthias Pintscher ist dank des TV-Senders Arte zeitversetzt im Fernsehen und online zu sehen. An der Seite von Roberto Alagna in der Titelrolle gibt Vida Miknevičiūtė ihr Rollendebüt als Elsa. 


16./18.30.12.2020 / 19:30 Uhr / Maxim Gorki Theater: Kevin Rittberger: Schwarzer Block
(Video-Stream, Ticket 3-10 €, 24 Stunden online)

Rittberger hat anderthalb Jahre lang die Geschichte des antifaschistischen Kampfes in Deutschland recherchiert und aus dem Material ein dramatisches Gedicht verfasst. Regisseur Sebastian Nübling versuchte, mit 14 Schauspielern die politischen Aktionen in einen abstrakten Theaterraum zu übertragen. Mit englischen Untertiteln.


20.12.2020 / 20 Uhr / Theater im Delphi Berlin: Gamut Inc: Over the Edge Club (revisited)
(Premiere als Stream, kostenfrei)
Maciej Sledziecki und Marion Wörle sind Gamut Inc. Sie ließen den Sprachgenerator GPT-3 ein Libretto zum Thema Künstliche Intelligenz schreiben. Gemeinsam mit dem Tänzer und Choreografen Ruben Reniers soll daraus „ein ironischer Resonanzraum für die Träume und Visionen der Gegenwart“ entstehen, so die Künstler.


22.12. 2020 / 20 Uhr / Schaubühne Lindenfels, Leipzig: One to many
(Live-Stream, kostenfrei)
Klangkunst-Performance zu 100 Jahre Radio. Rundfunk-Enthusiasten rekonstruieren live die erste deutsche Radiosendung. Ihrer Dramaturgie folgend, imaginieren Dieter Daniels, Frederike Moormann, Angelika Waniek und Constanze Müller die Perspektiven von Sendenden wie auch den Hörenden und erzählen von Gemeinschaft vor und im Apparat.


23./25.12.2020 / 19:30 Uhr / Maxim Gorki Theater: Berlin Oranienplatz, 1. Teil der Stadt-Trilogie
(Video-Stream, Ticket 3-10 €, 24 Stunden online)
90 Jahre nach dem Erscheinen von Alfred Döblins „Berlin Alexanderplatz“ schreibt Hakan Savaş Mican mit „Berlin Oranienplatz“ eine neue Geschichte über das zeitgenössische Berlin. Er erzählt mit Schauspielszenen, Videobildern und Live-Musik. Mit englischen Untertiteln.
 

Noch bis 6.12.2020 / Schauspielhaus Bochum: William Shakespeare: Hamlet
(Stream der TV-Aufzeichnung, kostenfrei)
War schon der Streaming-Hit bei der diesjährigen Online-Ausgabe des Theatertreffens: In Johan Simons' Inszenierung spielt Sandra Hüller den Hamlet.


Noch bis 31.12.2020 / Theater Koblenz: Steffen Fuchs: Nicht mit dir und nicht ohne dich
(Video-Stream, Ticket ab 9€)
Steffen Fuchs choreographiert coronagemäß 15 Soli für 15 Tänzer – zur Musik von Johann Sebastian Bach: Stephanie Zimmer spielt die „Goldberg-Variationen" in der Version für Harfe.


Noch bis 31.12.2020 / Theater Koblenz: Duncan Macmillan: All das Schöne
(Video-Stream, Ticket ab 9€)
Die Inszenierung Matthias Fontheims in den Katakomben unter dem Restaurant Circus Maximus wurde den aktuellen behördlichen Vorgaben entsprechend adaptiert und für den Online-Spielplan aufgezeichnet. David Prosenc spielt den Blick zurück eines jungen Erwachsenen auf eine Zeit, als die Mutter immer wieder Selbstmordversuche unternahm und der Sohn als Hoffnungsakzent eine Liste mit alldem verfasste, was an der Welt schön ist.


Noch bis 31.12.2020 / Theater Koblenz:  Ein Schaf fürs Leben
(Video-Stream, Ticket ab 5€)

In dem Puppentheater nach dem Kinderbuch von Maritgen Matter regen Wolf und Schaf mit ihrer gelebten Freundschaft zum Nachdenken über Mut und Vertrauen an, aber auch über Verlust und das Loslassen.


Noch bis 31.12.2020 / Theater Koblenz: Wilhelm Jacoby und Carl Laufs: Pension Schöller
(Video-Stream, Ticket ab 9€)
Die Inszenierung von Christian Schlüter des vor 130 Jahre uraufgeführten Komödienklassikers wurde den aktuellen behördlichen Vorgaben entsprechend adaptiert und für den Online-Spielplan aufgezeichnet.


Noch bis 31.12.2020 / Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel: Erich Korngold: Die tote Stadt
(Video-Stream, kostenfrei)
Regisseur Mariusz Treliński hat sein 2017 an der Warschauer Opera Naradowa realisiertes Inszenierungskonzept unter Corona-Bedingungen für die Brüsseler Oper neu gestaltet. Da bis zum Lockdown in Belgien nur zwei Vorstellungen stattfinden konnten, entschloss sich das künstlerische Team zur Online-Präsentation.


Noch bis 31.12.2020 / HAU Berlin: Complete works von Forced Entertainment
(Video-Streams, kostenfrei, Spende erbeten)
Sechs Darsteller erzählen in komprimierten Versionen 36 Shakespeare-Stücke nach und verwenden dabei eine Sammlung von Alltagsgegenständen als Stellvertreter für die Figuren. 
 

Noch bis 31.12.2020 / Residenztheater München: Georg Büchner: Woyzeck
(Video on demand, kostenfrei)
Die Inszenierung von Ulrich Rasche, eine Übernahme des Theaters Basel, war 2018 zum Berliner Theatertreffen eingeladen und wurde von 3sat fürs Fernsehen aufgezeichnet.


Noch bis 31.12.2020 / Residenztheater München: Georg Büchner: Leonce und Lena
(Video on demand, kostenfrei)
Die 2017er-Produktion des Theaters Basel wurde mit zwei Umbesetzungen von Hausregisseur Thom Luz nach München transferiert, die Süddeutsche Zeitung nannte sie „eine kluge Schule in der Akzeptanz des Unsinns“.


Noch bis 31.12.2020 / Residenztheater München: Georg Büchner: Dantons Tod
(Video on demand, kostenfrei)
Mitschnitt der Premiere vom 30. Oktober 2020, Regie führte Sebastian Baumgarten. Es streiten sich um den rechten Weg der Revolution: Lukas Rüppel (Robespierre) und Florian von Manteuffel (Danton).


Bis auf Weiteres / Theater Osnabrück: Dominique Schnizer: Tödliche Entscheidung
(Video on demand, drei Folgen für 10€)
Die Theater-Web-Serie setzt sich im Format Ermittlungsthriller mit Fragen der Schuld auseinander und hinterfragt die Beweggründe seiner Figuren. Während des Live-Streams der Premiere hatte das Publikum die Möglichkeit, per Abstimmung via Internet direkten Einfluss auf den Verlauf der Handlung zu nehmen.


Bis auf Weiteres / Theater Osnabrück: Wolfram Lotz: Einige Nachrichten an das All
(Video on demand, kostenfrei)
Nach der Corona-bedingten Absage der Inszenierung schicken die Figuren des Stückes jetzt aus dem digitalen Universum ihre Nachrichten an das All. Ein Experiment im dezentralen Proben und Produzieren, vom künstlerischen Team selbst erdacht und realisiert – in der eigenen Wohnung, an öffentlichen Orten, in und um Osnabrück.
 

Bis auf Weiteres / Oper Halle: Mein Staat als Freund und Geliebte
(Video-Stream, kostenfrei)
Der Komponist und Aktionskünstler Johannes Kreidler schrieb diese Oper für Chor, Video, einen Schauspieler, einen dramatischen Tenor, Ballett, Orchester und Elektronik – angesichts des weltweit erstarkenden Nationalismus handelt es sich um eine Reflexion über Gemeinschaft, Massenbewegungen, Staatstheorien und Protest.


Bis auf Weiteres / Staatstheater Braunschweig: Gregor Zöllig: Tanzwärts!
(Video-Stream, kostenfrei) 
Virtual Edition: Gemeinsam einsam oder Im Innern das Draußen suchen. 
Sehr reizvoller Tanzfilm – unsere Kritik lesen sie hier: https://www.die-deutsche-buehne.de/kritiken/wiedererwachte-lockdown-koerper


Bis auf Weiteres / Junge Ulmer Bühne: Johann Wolfgang von Goethe: Faust
(Video on demand, Ticket: 5 Euro)
Der Arbeitskreis Junges Theater Baden-Württemberg präsentiert mit der Website theater-stream.de die Möglichkeit, einige Angebote der regionalen Bühnen online zu schauen. Initiiert und organisiert von der Jungen Ulmer Bühne präsentieren 13 baden-württembergische Theater, vom Staatstheater bis zu Bühnen der freien Szene, Live-Streams und Theaterfilme on Demand, die exklusiv für diese Plattform produziert werden und vor allem für den Einsatz im schulischen Rahmen geeignet sein sollen. Gestartet wird mit der verfilmten „Faust“-Inszenierung von Sina Baajour – ab 15 Jahren.
 

Bis auf Weiteres / Junge Ulmer Bühne: Odysseus – frei nach Homer
(Video on demand, Ticket: 5 Euro)
Mit einem Audi 80 ausgestattet und einem Schauspieler und einer Schauspielerin besetzt, drehte das Team um Regisseurin Sina Baajour für alle ab zehn Jahren ein Roadmovie im Theaterlager. Die Teppiche werden zum „Ort des Versprechens nach dem Paradiese“, das Hochregal zur Südspitze der Peleponnes und dem Platz der Winde, das blutige Kriegstreiben zum kurzen Figurentheater mit Playmobilfiguren …

 

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