Trailer des Monats: Berlin: „Pierrot Lunaire“

„Pierrot Lunaire“ an der Komischen Oper Berlin; Musikalische Leitung: Christoph Breidler; Inszenierung: Barrie Kosky; Solistin: Dagmar Manzel; Von Hannah Schmidt am 01.10.2020 • Bild: Komische Oper Berlin
Das Bild zeigt: Ein aufgerissener Mund vor schwarzem Hintergrund

Arnold Schönbergs „Pierrot Lunaire“ sorgte bei der Uraufführung im Jahr 1913 für einen Skandal. Das vierzigminütige Stück zu Texten von Albert Giraud, aus dem Mund eines mit Halskrause und angemaltem Gesicht auftretenden Pierrot, sprengte damalige Theater- und Konzertkonventionen. Auch Samuel Beckett schuf mit „Nicht ich“ und „Rockaby“ zwei Solostücke, die über das hinausbrachen, was in den frühen 70er und 80er Jahren bekannt war. Für Genre-Grenzgänger wie Barrie Kosky und Dagmar Manzel, wie es auf der Webseite der Komischen Oper heißt, seien diese Werke wie gemacht – „gemeinsam (machen sie sich) auf die Suche nach den schillernden Bedeutungsebenen zwischen den Zeilen dieser drei Meisterwerke.“

Komische Oper Berlin

Termine: 5., 11., 13., 30. Oktober 2020

Musikalische Leitung: Christoph Breidler

Inszenierung: Barrie Kosky

Solistin: Dagmar Manzel