Die Titelbilder in diesem Jahr werden von Stefan Heyne gestaltet. Er zählt zu den führenden Protagonisten einer neuen abstrakten Fotografie und hat zahlreiche Bühnenbilder für Oper und Schauspiel entworfen. Die Produktion des Kalenders der Deutschen Bühne mit Fotos der Rubrik DAS THEATERFOTO wird fortgesetzt.
Erstmals erscheint ein Kalender der Deutschen Bühnen mit den Fotos der Rubrik DAS THEATERFOTO. Die Bildende Künstlerin, Bühnen- und Kostümbildnerin und rosalie entwirft die Titel des Jahres 2011. Im Sommer geht die neue Homepage der Deutschen Bühne online.
Im Jahrgang 2010 gestaltet der Bühnen- und Kostümbildner Christian Schmidt die Titelbilder des Heftes.
Der Bühnenbildner Alexander Wolf entwirft die Titel des Jahres 2009. Anfang April geht der Redakteur Knut Lennartz in den Ruhestand, seine Nachfolgerin wird Ulrike Lehmann. Sie betreut die Bereiche Tanz und Musiktheater sowie die Online-Seite der Deutschen Bühne. Die Publikation von Titelposter und „junge bühne“ wird fortgesetzt.
Mit der Septemberausgabe ist das Layout des Magazins modifiziert worden. Die Titelbilder dieses Jahrgangs wurden von dem Bühnenbildner Sebastian Hannak gestaltet. Seit April kostet ein Heft monatlich 7 Euro. Erstmals erscheint Ende des Jahres ein Titelposter mit allen Covern des Jahrgangs. Die „junge bühne“ erscheint zum zweiten Mal.
Zum ersten Mal erscheint die „junge bühne“, das junge Theatermagazin der Deutschen Bühne. Redaktion: Dr. Detlev Baur. „die junge bühne“ ist eine kostenlose Theaterzeitschrift für Zuschauer und Aktive ab 16 Jahre. Sie erscheint künftig einmal im Jahr.
Das Theatermagazin erscheint seit Januar beim aus dem Erhard Friedrich Verlag hervorgegangenen Friedrich Berlin Verlag mit Sitz in Berlin. In der November-Ausgabe bringt die Redaktion erstmals eine Sonderbeilage mit den Nominierungen des vom Deutschen Bühnenverein neu geschaffenen Deutschen Theaterpreises DER FAUST heraus. Seit der März-Ausgabe wird das Magazin komplett farbig gedruckt.
Seit Januar erscheint Die Deutsche Bühne in einem modifizierten Format und komplett neuem Layout.
Seit der Einführung des Euro 2002 kostet ein Einzelheft 4,90 Euro. Seit April 2002 verstärkt Dr. Detlev Baur als Schauspielredakteur die Redaktion.
Wolfgang Ruf scheidet als Verantwortlicher Redakteur aus der Zeitschrift aus. Für eine Übergangszeit übernehmen Thomas Delekat und Knut Lennartz die redaktionelle Verantwortung für die Zeitschrift, ab Juli 1996 nach dem Ausscheiden von Thomas Delekat Knut Lennartz allein. Im Oktober 1996 übernimmt Detlef Brandenburg als Chefredakteur das Theatermagazin. Er führt als konzeptionelle Neuerung monatliche Schwerpunkt-Themen ein und ergänzt die Printausgabe um eine Online-Präsenz.
Die Zeitschrift erscheint in einem völlig neuen Layout. Sie kostet 9,50 DM.
Als Sonderdruck der Deutschen Bühne erscheint anlässlich des XXV. Weltkongresses des Internationalen Theaterinstituts in München „Theaterlandschaft Deutschland“ in Deutsch, Englisch und Französisch. Redaktion: Knut Lennartz.
Als Sonderdruck der Deutschen Bühne erscheint „Vom Aufbruch zur Wende – Theater in der DDR“ von Knut Lennartz.
Seit April 1991 erscheint die Zeitschrift wieder beim Erhard Friedrich Verlag Seelze und nicht mehr bei OrellFüssli+Friedrich in Zürich.
Ab Januar erscheint die Zeitschrift in neuem Layout: Ein blaues Logo auf dem Titel: Die Deutsche Bühne, Theatermagazin in der Unterzeile. Neu seit Januar ist das Editorial. Das Einzelheft kostet 5,50 DM. Inzwischen gibt es neben dem verantwortlichen Redakteur auch einen Redakteur für Musiktheater: Seit August 1984 ist da Thomas Delekat, davor, seit November 1980, war es Paul Flieder. Im Juni gibt es einen Wechsel an der Redaktionsspitze: Wolfgang Ruf löst Dirk H. Froese ab.
Dirk H. Froese wird ab September Verantwortlicher Redakteur. Mit der September-Ausgabe hat auch die Titelseite ein neues Erscheinungsbild. Froese stellt sich mit einem neuen Rubriktitel vor: „Forum“ – „Es erscheint mir aber immer wichtiger, außer von den Ergebnissen von Theaterarbeit von ihrem Umfeld zu reden, das sie ja, direkt oder indirekt, freiwillig oder unfreiwillig, reflektiert; von den materiellen und geistigen Bedingungen, denen sie unterworfen ist oder wird.“
Ab März erscheint das Theatermagazin im neuen Layout. Die Zeitschrift kostet jetzt 4,– DM.
Ab der Juli-Ausgabe ist Dr. Werner Schulze-Reimpell Verantwortlicher Redakteur. Die Juli-Ausgabe erscheint erstmals mit einem farbigen Titelbild: Es geht um das Thema Theater und Theaterfotografie und um die Frage, „weshalb an den meisten Theatern auch heute noch auf den zeitgemäßen Einsatz der Farbfotografie verzichtet wird“. (Gezeigt wird eine Szene mit Hildegard Jacob als Raisa Pavlona aus Ostrovskijs „Der Wald“ am Schauspiel Essen). Das farbige Titelbild bleibt jedoch vorerst eine Ausnahme.
Mit der Januar-Ausgabe ist ein Wechsel in der Redaktion verbunden. Verantwortlicher Redakteur ist ab Januar Gernot Raue. Aus der „Monatsschrift des Deutschen Bühnenvereins“ wird eine „Theaterzeitschrift“. Der Herausgeber Deutscher Bühnenverein ist nur noch im Impressum ausgewiesen. Die Zeitschrift wird deutlich aufgewertet. Der Heftumfang wächst auf 48 Seiten plus vier Seiten Umschlag (mit einem Szenenfoto auf der Titelseite; das ist eine Szene aus Goldonis „Kaffeehaus“ in der Bearbeitung und Regie von Rainer Werner Fassbinder am Theater Bremen mit Margit Carstensen und Ute Uellner). Es gibt keine Verbandsmitteilungen mehr. Konzeptionelle Fragen des Theaters rücken in den Mittelpunkt. Der Eröffnungsartikel der Januar-Ausgabe stammt von Robert Jungk, sein Titel: „Theater 2000. Antworten auf Fragen zur nahen und fernen Zukunft des Theaters“. Ab der Mai-Ausgabe heißt es auf dem Umschlag im Untertitel nicht mehr „Theaterzeitschrift“, sondern „Theatermagazin“. Der Preis beträgt 3, – DM, ein Schüler- und Studentenabonnement wird mit 50-prozentiger Ermäßigung angeboten.
Mit der Januar-Ausgabe erscheint die Monatsschrift in einem farbigen Umschlag. Der Preis: 2,50 DM, der Umfang: 16 Seiten plus 4 Seiten Umschlag.
Ab September 1957 übernimmt Dr. Günter Meyer die Redaktion.
Ab Oktober erscheint erstmals wieder die Monatszeitschrift des Deutschen Bühnenvereins „Die Deutsche Bühne“. Im Untertitel: „Monatsschrift des Deutschen Bühnenvereins.“ Redakteur: Hellmut Schlien.
Der Präsident der Reichstheaterkammer, Rainer Schlösser, löst am 6. September 1935 den Deutschen Bühnenverein, die Genossenschaft Deutscher Bühnenangehörigen und den Deutschen Chorsängerverband und Tänzerbund auf. Stattdessen wurde für die Mitglieder der Verbände die Fachschaft Bühne gebildet. Die letzte Nummer der Vereinszeitschrift „Die Deutsche Bühne“ erscheint am 23. Oktober. Die Auflösung des Bühnenvereins wird am 18. September 1935 ins Vereinsregister eingetragen.
Nach dem Tod von Raphael Löwenfeld wird Dr. Arthur Wolff zum Redakteur der Deutschen Bühne bestellt. Wolff leitet die Zeitschrift bis zu seinem Tode 1930, seit 1920 in Personalunion auch als geschäftsführender Direkter des Deutschen Bühnenvereins.
Ab 1. Januar erscheint „Die Deutsche Bühne – Amtliches Blatt des Deutschen Bühnenvereins“ zunächst 20-mal jährlich, später wöchentlich. Die Zeitschrift soll alle künstlerischen, technischen und wirtschaftlichen Fragen der deutschen Bühne „in objektiver und vornehmer Weise“ behandeln. Erster verantwortlicher Redakteur wird Adam Röder. Er arbeitet unter der Oberaufsicht eines „Zeitungsdelegierten“ des Bühnenvereins, gewählt von der Generalversammlung. Das ist der Direktor des Berliner Schiller-Theaters, Dr. Raphael Löwenfeld, der unter dem Titel „Die Deutsche Bühne“ auch den ersten Leitartikel in der Nummer 1 der Deutschen Bühne verfasst.
Die 1898 gegründete, von Heinrich Stümcke geleitete Zeitschrift „Bühne und Welt“, wird amtliches Blatt des Deutschen Bühnenvereins.
Die „Dramaturgischen Blätter“ erscheinen als „Organ des Deutschen Bühnen-Vereins“. Verantwortlicher Redakteur: der Begründer der anthropologischen Bewegung, Rudolf Steiner. Ein verbandsfrommes Mitteilungsblatt waren diese Blätter keineswegs. Steiner selbst polemisierte zuweilen gegen die Theaterdirektoren: „Jeder Theaterdirektor hat das Publikum, das er verdient. Nicht einen Verfall des allgemeinen Geschmacks beweisen unsere entsetzlichen Repertoire-Verhältnisse, sondern nur, dass unsere Theaterleiter schlechte Stücke lieber aufführen als gute…“ (Dramaturgische Blätter, Nr. 19, 14. Mai 1898, zitiert nach Die Deutsche Bühne 5/1973, S. 40).
Das „Deutsche Theaterarchiv“, offizielles Geschäftsblatt des Deutschen Bühnenvereins, erscheint ab 1. Juli zunächst monatlich, ab 1. September bereits wöchentlich. Schwerpunkte sind der Stellennachweis und die Novitäten-Anzeige. Ein „unter Aufsicht und Kontrolle des Vereinspräsidiums stehendes, jedoch unter eigener Verantwortlichkeit zu redigierendes Organ“ (Schöndienst, S. 126). Das Theaterarchiv stellt im Mai 1861 sein Erscheinen ein.
Ferdinand von Gall, Leiter des Stuttgarter Hoftheaters und seit 1852 auch Geschäftsführer des Bühnenvereins, gründet auf eigene Faust ab April 1852 das „Centralorgan für die deutschen Bühnen“ – „von dem er hoffte, dass der Verein es bei erster Gelegenheit zu seinem offiziellen Organ machen würde“ (Schöndienst, Eugen: Geschichte des Deutschen Bühnenvereins. Ein Beitrag zur Geschichte des Theaters 1846 – 1935. Berlin 1978, S. 105). Die letzte Nummer erschien am 24. Juni 1854. Von Gall begründet die Einstellung „wegen der unglaublichen Indifferenz des größten Teils der dem Verein angehörenden Bühnenvorstände.“ (Schöndienst, S. 108)