Neue Stücke

Nigel Williams: My Face

Acht Jugendliche zwischen den Welten: der virtuellen Welt der Internetplattform „My Face“ und der realen. Bis sie sich auf einer „My Face“-Party gegenüber stehen. Der Autor konfrontiert seine halbstarken Computerjunkies mit dem Versuch, Kommunikation von Angesicht zu Angesicht durchzuexerzieren und verbindet Liebeskonflikte Heranwachsender mit einem Streit um politisch-national-religiöse Konflikte des Nahen Ostens, und wirbelt so sämtliche virtuellen Erwartungen und Selbstverständlichkeiten kräftig durcheinander .

4D, 4H
Verlag Felix Bloch Erben
Uraufführung: 13.04.2012
Marc Becker: Avanti Infantilitanti

Unsere Zeit ist von der Weigerung geprägt, erwachsen zu werden. Immer mehr Menschen versuchen ihre Jugend bis hart an den Vorruhestand zu verlängern. Immer weniger können sich vorstellen, dass ein selbst bestimmtes Leben aus Tradition und Hingabe an geistige Werte wie Respekt oder Verantwortung für das eigene Tun heraus sich entwickeln könnte. Der Autor lässt in dem Stück die zunehmende Verkindlichung der Gesellschaft hochleben.



Uraufführung: 20.04.2012
Lynn Notage: Ruiniert

Mama Nodi führt mitten im Dschungel der vom Bürgerkrieg zerrütteten Republik Kongo ein Bordell. Dort beschützt sie ihre Mädchen und profitiert zugleich von ihnen. In der Bar treffen sich zwielichtige Händler, Diamantenschmuggler, Soldaten und Rebellenführer. Die US-amerikanische Autorin schrieb das Stück auf der Grundlage einer Recherchereise in den Kongo.



Uraufführung: 13.04.2012
Gertrude Webster: Explosive Neuigkeiten

Richard ist glücklich verheiratet und hat einen guten Job: Doch dann erfährt er, dass er HIV-positiv ist. Er will die Nachricht verschweigen, doch seine Frau bemerkt Änderungen in seinem Verhalten – und interpretiert sie falsch. Da er keinen Sex mehr haben will, glaubt sie, dass er eine Geliebte hat. Und sieht sie in der Ärztin, die Richard regelmäßig besucht. Seine Frau glaubt ihm, als er die Wahrheit erzählt, jedoch nicht und sein Arbeitgeber will ihn aus Angst vor AIDS entlassen. Die Autorin war eine der wenigen Dramatikerinnen, Schauspielerinnen und Theaterleiterinnen Malawis. Sie starb 2006 im Alter von 40 Jahren an Malaria.



Uraufführung: 05.04.2012
Simon Stephens: Wastwater

Der tiefste See Englands heißt „Wastwater“. Im Lake District gelegen wird er nie ganz von Tageslicht erhellt – ähnlich wie die Ereignisse im gleichnamigen Stück, das aus drei Episoden besteht: Harry nimmt von seiner Pflegemutter Abschied; er geht nach Kanada und die zwei werden sich wohl nie wieder sehen. Zeitgleich treffen sich Mark und Lisa in einem Hotelzimmer zu zwanglosem Sex, dem Lisas Vorgeschichte jedoch eine ungeahnte Richtung gibt. Jonathan hingegen wartet in einem verlassenen Hangar auf die Ankunft eines gekauften Kindes aus Fernost.

3D, 3H
Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 05.04.2012
Stephan C. Lack: Die Verfassung der Strände

Das Stück dreht sich um vier Katastrophenszenarien: Deep Black Sea, Baywatch, Loveboat und Waterworld. Zwischen Öl-Überschwemmungen und Tourismus­industrie wird mit wortspielerischer Doppeldeutigkeit hart abgerechnet.


Thomas Sessler Verlag Wien
Uraufführung: 27.04.2012
Nis-Momme Stockmann: Der Freund Krank

Ein Mann in den Dreißigern kehrt zurück in seinen Heimatort. Sein Jugendfreund Mirko ist verrückt geworden. Mirkos Frau Nora, in die der Heimkehrende einst verliebt war, pflegt den Kranken, von dem sie ein Kind erwartet. Der Ort selbst krankt am Strukturwandel, die Autobahn kommt, das Aroma-Werk schließt. Doch der Rückkehrer bleibt aus einer Mischung aus Sehnsucht und Schuldgefühl heraus.


Verlag schaefersphilippen
Uraufführung: 27.04.2012
Jan Sobrie / Joris van den Brande: Bomben in der Suppe

Joris versteht als Pubertierender mehr von der Welt, als er vermutet. Jüngst ist sein Bruder verunglückt und seine Eltern sind gerade dabei sich zu trennen. Joris sitzt auf dem Dachboden und erzählt sich Geschichten. Da taucht Jan auf, ein etwas seltsamer Schulfreund, der Liebeserklärungen vor dem Spiegel übt. Eine wunderbare Freundschaft entwickelt sich.

2H
Theaterstückverlag Brigitte Korn-Wimmer u. Franz Wimmer
Uraufführung: 20.04.2012
Guillermo Calderón: Beben

Der chilenische Theatermacher erforscht in seinem Auftragswerk des Düsseldorfer Schauspielhauses die existenziellen Abgründe und Ängste, die sich durch ein heftiges Erdbeben in einer heutigen Gesellschaft auftun. Dabei verbindet er die jüngsten chilenischen Erfahrungen des starken Erdbebens im Februar 2010 in Chile mit Heinrich von Kleists Erzählung „Das Erdbeben in Chili“.



Uraufführung: 21.04.2012
Marianna Salzmann: Beg your Pardon

Das Stück basiert auf Interviews, die die Autorin mit Politikern rechter Parteien und Betroffenen der neuen Einwanderungsgesetzte nach Europa geführt hat. Hauptfigur ist Thea; sie ist schwanger und weiß nicht, wohin mit sich und ihrem Kind. Ihre Freundin Mrwa versteht sie ebenso wenig wie ihr Freund. Sie verlässt die Welt, die sie kennt, und macht sich auf zu einer Reise ins Ungewisse.


Verlag der Autoren
Uraufführung: 25.04.2012
Thomas Martin: Die Patriotin

Leutnant Shinji Takeyama hat sich gerade auf rituelle Weise in seinem Wohnhaus umgebracht. Brauch und Rolle der guten Ehefrau sehen vor, dass sie ihm folgt, auch wenn sie gerade schwanger ist. Nun rekapituliert Yoko, die junge Frau und Witwe ihr Kennenlernen, die Heirat, die Verstrickungen ihres Mannes in den Offiziersputsch in Tokio, das traditionell geführte Liebesverhältnis und das gerade erlebte Massaker im Haus. Zum ersten Mal in ihrem Leben befragt sie ihre Rolle und denkt an ein selbst bestimmtes Leben.


Henschel Schauspiel Theaterverlag
Uraufführung: 25.04.2012
Katja Hensel: Im Sprung der toten Katze

In dem Auftragswerk des Staatstheaters Kassel soll es um das viel diskutierte Geld selbst gehen. Das perspektivlose Bargeld macht eine Bar auf, um gegen sein Verschwinden zu kämpfen.Ein Liebespaar schöpft hingegen aus der Liebe seinen Mehrwert. Doch der Kapitalmarkt sucht eine Analytikerin auf.



Uraufführung: 21.01.2012
Ekat Cordes: Aprosposkalypse

Die Oma scheint ihr Testament im Apokalypsen-Wahn verlegt zu haben. Nadine sorgt sich um ihre Taschengeldstreichung und damit um das Kleid für den Abschlussball. Uta hingegen kann sich jeden Wunsch erfüllen, da ihr Vater der Kopf des Chemikalilenwerks ist, das Asche vom Himmel rieseln lässt. In einem großen Reigen des Aneinandervorbei nähert sich das gesamte Personal des Stücks dem Untergang.

5D, 6H
Verlag Felix Bloch Erben
Uraufführung: 20.01.2012
Jan Demuth: Holger, Hanna und der ganze kranke Rest

Holger muss zur Therapie . Seine Eltern wollen sich trennen, aber den 16-Jährigen interessiert das anfangs wenig, schließlich ist er frisch verliebt. Doch seine Flamme, die drei Jahre ältere Hanna, zeigt mehr Interesse an seinem Vater. Und so ist Holger bald zu Gast beim frisch verliebten Paar, während seine Mutter auf Bali indonesischen Tempeltanz studiert.

2D, 2H
Österreichischer Bühnenverlag Kaiser
Uraufführung: 20.01.2012
Philipp Löhle: Der Wind macht das Fähnchen

Die Familie ist schon im ursprünglichen lateinischen Wortsinne eine wirtschaftliche Einheit. Allerdings hat die Führungsposition des Vaters zuletzt deutlich gelitten. Folglich ist dieses „Einfamilienstück“ eine Komödie aktueller Befindlichkeiten.


Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 20.01.2012
Anne Lepper: Käthe Hermann

Der Käthe stellt sich niemand in den Weg. Weder die widerborstige Tochter noch der verkrüppelte Sohn. Und erst recht nicht die Bagger, die das Haus abreißen sollen. Im Gegenteil: Jetzt wird renoviert.

2D, 1H
schaefersphilippen Theater und Medien
Uraufführung: 05.01.2012
Juri Sternburg: der penner ist jetzt schon wieder woanders

Andrej und Igor sind mit der U-Bahn unterwegs, um Stoff von ihrem Dealer zu besorgen. doch ihre eigentliche Droge sind Antworten auf ihre provokanten Fragen nach dem Maß aller Dinge. Das Stück erhielt 2010 den Förderpreis des Heidelberger Stückemarktes und wurde beim Stückemarkt des Theatertreffens 2011 mit dem Förderpreis ausgezeichnet.

3D, 7H
Pegasus Theater- und Medienverlag
Uraufführung: 15.01.2012
Oliver Kluck: Leben und Erben

Der Hausbesitzer fordert die Zwangsräumung, doch seine Tochter hat sich im Haus der Besetzer eingerichtet. Ein Theaterstück über Hausbesetzer, Immobilienmakler, eine Tochter, provinzielle Städter und die Frage, wie aus dem einstigen Aussätzigen einer Finanz-Drückerkolonne Carsten Maschmeyer der Duzfreund des Bundespräsidenten werden konnte.


Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 07.01.2012
Lars Norén: Liebesspiel

A und B haben einen Sohn und denken über ein zweites Kind nach. C und D planen eine Adoption. Dann beginnen C und B eine Affäre, C und D trennen sich. E tritt auf, doch gleicht seine Vergangenheit nicht der von C? Dann wird B schwanger, Cs Kinderwunsch scheint sich zu erfüllen, doch B will das Kind nicht zur Welt bringen. Ein Stück zwischen psychologischer Genauigkeit und großer Allgemeingültigkeit.

2D, 3H
Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 20.01.2012
Arne Lygre: Tage unter

Im Keller gibt es einen fensterlosen Raum. Dort sitzt ein Mann, der von sich sagt, dass er nichts habe und nichts sei, außer der Besitzer des Hauses. Oben im Haus hält er gestrandete Existenzen gefangen. Helfen, nennt er es. Düstere Parabel eines der renommiertesten norwegischen Dramatiker.

2D, 2H
Verlag Felix Bloch Erben
Uraufführung: 17.12.2011
David Hare: Gethsemane

Die Tochter der Innenministerin Meredith Guest wurde beim Drogenkonsum erwischt; zugleich droht Merediths Mann im Ausland ein Prozess wegen zwielichtiger Geschäfte. Das kann nicht nur Wählerstimmen kosten, sondern auch wertvolle Partei­spenden. Das Stück wurde 2008 am National Theatre in London uraufgeführt.

4D, 5H
Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 12.01.2012
Anja Hilling: Der Garten

Das Stück erzählt die Geschichte einer Radikalisierung unter dem Druck der Natur. Die Musikkritikerin Antonia zieht sich mit dem Rockmusiker Sam in seinen Garten zurück. Sie durchschaut die Flüchtigkeit des weltmüden Musikers und verfällt ihm dennoch total. Sie kündigt ihren Job, schwänzt ihre eigene Geburtstagsparty und überlässt sich ihrer Liebe. Die Reflexion besorgen die Pflanzen im Garten. Die Blumen bieten ihre eigene Show, sie erscheinen eloquenter als die Menschen.



Uraufführung: 10.12.2011
Hubert Schipkowski: Epic 3.0

Die Protagonisten des Stückes arbeiten für ein Internet-Community-Unternehmen und sind Teil einer Gesellschaft, die von Gabor analysiert wird. Sein Werkzeug ist das „Evolving Personalized Information Construct“, kurz EPIC 3.0- ein Netzwerk, das alle versteht. Doch am Ende wird das System für eine persönliche Schmutzkampagne benutzt, die Macher werden zum Opfer eines Systems, für dessen Machart sie mitverantwortlich sind.


Verlag Hartmann und Stauffacher
Uraufführung: 10.12.2011
Kevin Rittberger: Puppen

Das Kurzstück ist ein dramatisches Rätsel über das Leben. Es treten auf: der Klandestino und die Frisörin, der Fleischer und die Frau, die vom Schwindel befallen wird, der Puppenspieler und die Frau, die vollständig von der Sonne verbrannt ist. Es entsteht ein szenisches Fragment als absurd-traumwandlersicher, polyphoner Stimmkörper.


Verlag der Autoren
Uraufführung: 15.12.2011
Biljana Srbljanovic: Das Leben ist kein Fahrrad

Das Auftragswerk des Schauspielhauses Bochum wird von Vater-Figuren bestimmt. Nadezdas Vater wird von ihr ins Krankenhaus gebracht, obwohl er sich dagegen sträubt. Auch die anderen Figuren arbeiten sich an ihren Vätern ab: vom Kind bis zum Krankenhausarzt, der mit 50 Jahren noch bei seiner Mutter lebt.



Uraufführung: 03.12.2011
Marc Becker: Im Namen der Sicherheit

Hans ist im Glück. Er hat einen sehr guten Job, einen sehr guten Freund und lernt eine phantastische Frau kennen. Doch bevor er sie heiratet, will er Sicherheit und bittet seinen Freund, die Treue seiner Verlobten zu überprüfen. Ein Stein wird losgetreten und gerät ins Rollen.



Uraufführung: 17.12.2011
Lukas Hammerstein: Damals wurde es irgendwie heller

„Ich“ und „Er“ treffen nach Jahren wieder zusammen. Beide haben dieselbe Frau geliebt, mit denselben Freunden gestritten und sind doch ganz unterschiedliche Wege gegangen auf der Suche nach dem Glück. Nach dem Absturz aus einer politischen Karriere bestellt „Er“ „Ich“ zu einem Treffen an einem ganz besonderen Ort.



Uraufführung: 09.12.2011
Jack Thome: Bunny

Der Monolog von Katie, einem Teenager in Luton. Sie berichtet als Augenzeugin davon, wie ihr Freund an einem scheinbar normalen Nachmittag in einen Kampf gerät.



Uraufführung: 01.12.2011
Judith Kuckart: Dorfschönheit

Frede Brion ist Ende Dreißig und Dorfschullehrerin in Sesenheim an der Moder. Regelmäßig trifft sie sich mit Clemens (24 Jahre alt). Doch eigentlich liebt sie noch immer den Schriftsteller Wendisch aus Frankfurt, mit dem sie eine Liebesaffäre hatte, als sie so alt war, wie Clemens jetzt ist.


S. Fischer Theaterverlag
Uraufführung: 26.11.2011
Olivier Py: Die Sonne

Im Auftrag der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz hat der Schauspieler, Regisseur, Intendant des Pariser Odeon Theaters und Autor Olivier Py ein Künstlermelodrama aus der Welt des Theaters geschrieben. Dafür bedient er sich des sehr französichen Barockmotivs des Theater im Theater.


Merlin Verlag
Uraufführung: 02.11.2011
Oliver Kluck: Über die Möglichkeiten der Punkbewegung

Wem gehört eigentlich die öffentliche Meinung? Und wie steht das Theater dazu? Oliver Kluck formuliert in dieser Auftragsarbeit zur „Gestaltung des regionalen Stadtraums“ den Wunsch nach einem Theater, in dem Wirklichkeit und Bühne miteinander verschwimmen.


Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 18.11.2011
Shabnam Tolouei u. Amir Aghaee: Bahman-Bagdad

Yalda sucht in der Wohnung einer Freundin Abstand von der Ehe mit ihrem gewalttätigen Ehemann. Doch der Sohn der Vermieterin irritiert sie zunehmend durch sein ungebetenes Erscheinen. Sie kommen sich näher und er vertraut ihr seine Kriegserlebnisse an. Zwischen der unruhigen Frau und dem verletzlichen jungen Mann entwickelt sich ein Liebesbeziehung, ein Mann-Frau-Spiel, in dem bei-de nicht die Wahrheit sagen. Das Stück der iranischen Autorin, Re-
gisseurin und Schauspielerin Shabnam Tolouei wurde kurz vor seiner Uraufführung im Iran verboten. Bislang war es nur auf drei öffentlichen Lesungen im Iran zu hören.



Uraufführung: 10.11.2011
Atiha Sen Gupta: Fatima

Fatimas Freunde sind irritiert: Ihre Mitschülerin kommt mit dem Hijab, der traditionellen muslimischen Kopfbedeckung, aus den Sommerferien zurück; dabei hatte sie bislang immer wild gefeiert, auch geraucht und getrunken. Während sie selbst schweigt, entwickeln sich um sie herum sehr hitzige (und teilweise auch ziemlich komische) Debatten über ihre neue Kleidung. Ist sie gläubig geworden, setzt sie ein politisches Statement oder ist der Hijab für sie nur die neueste Mode?


Gustav Kiepenheuer Verlag
Uraufführung: 06.11.2011
Daniel Kehlmann: Geister in Princeton

Das Stück zeichnet die Lebensstationen des genialen und weltfremden Logikers Kurt Gödel und dessen Frau Adele zwischen Wien und Princeton nach. Es beginnt mit Gödels Beerdigung und endet mit den letzten Tagen vor dem Tod des Mannes der bewies, dass Zeitreisen möglich sind.


Thomas Sessler Verlag Wien
Uraufführung: 24.09.2011
Theresia Walser: Eine Stille für Frau Schirakesch

Frau Schirakesch soll gesteinigt werden, ist aber gar nicht da. Um diese Leerstellte unter der Burka versammeln sich sechs Menschen: der General Gert, die stumme Soldatin Rose und ihr gesprächiger Vater, zwei Schönheitsköniginnen und die Fragenstellerin Hilda. Frau Schirakesch sitzt in der Mitte ihrer Köpfe und wird zum Symbol für den Feldzug der Demokratie im Namen der Menschenrechte.

4D, 2H
Rowohlt Theater Verlag
Uraufführung: 02.09.2011
Peter Quilter: End of the Rainbow

Das Stück kreist um die turbulenten letzten Monate der amerikanischen Schauspielerin und Sängern Judy Garland. Die alte Diva ist getrieben von dem Wunsch auf ein Come Back. Das 2010 in London uraufgeführte Stück kombiniert das Privatleben mit den weltberühmten Songs der Hauptfigur.


Verlag Hartmann und Stauffacher
Uraufführung: 13.06.2011
Martin Heckmanns: Vater Mutter Geisterbahn

Familie Klein steckt in einer verfahrenen Situation: Die Mutter ist eine verkrachte Studentin mit Alkoholproblemen, der Vater ein gescheiterter Regisseur mit Nebenjobs und der Sohn will nicht aus dem Haus, weil er keine Perspektiven hat. Doch die Kleins beginnen ihre private Familientherapie, indem sie vergangene Szenen der gemeinsamen Vergangenheit nach- und neuspielen. Sie entwerfen Erziehungsmodelle in der Freiheit des Spiels. Und tatsächlich kommt einiges in Bewegung.

1D, 2H
Suhkamp Theaterverlag
Uraufführung: 06.05.2011
Reto Finger: Haus am See

Der Unternehmer Robert Keller und seine Frau laden jedes Jahr Roberts Bruder Max und dessen Frau Sandra für ein langes Wochenende zu sich nach Hause, ins Haus am See, ein. Doch dieses Jahr kommt auch der ungebetene, dritte Bruder Michael dazu und schließlich eine Vera, die niemand kennt.

3D, 3H
S. Fischer Verlag
Uraufführung: 06.05.2011